Verliebt in Friesach

Als ich das erste Mal nach Friesach kam, hat mich der Charme dieses idyllischen mittelalterlichen Städtchens sofort gefangen genommen und ich wusste – nur hier will ich meinem Liebsten die Hand fürs Leben reichen.

Als Prinz und Prinzessin werden wir mit unseren Gästen als Hofstaat ein fröhliches Fest feiern. Vor der einzigartigen Kulisse Friesachs geben wir uns das Ja-Wort und gestalten unseren Tag mit traditionellen Bräuchen und besonderen Zeremonien.

Das anschließende Festessen wird spektakulär und alle werden noch lange von dieser sagenhaften Hochzeitsfeier erzählen.

Sagenhafte Stadtgeschichte

Wie kaum eine andere Stadt zeigt sich Friesach noch heute in seiner mittelalterlichen Ursprünglichkeit. Die Befestigungsanlage, bestehend aus Stadtmauer und Wasser führenden Stadtgraben, die Burganlagen, Kirchen und Klöster und eine Vielfalt an Kleinkunstdenkmälern machen die Stadt zu einem Gesamtkunstwerk und laden zu einer Zeitreise in die Vergangenheit ein. Der ideale Schauplatz für eine romantische Hochzeit.
Beinahe 1000 Jahre war der Fürsterzbischof von Salzburg der Stadtherr von Friesach. Er ließ zahlreiche Kirchen und Klöster in der Stadt errichten.

Das heutige Standesamt im Rathaus war ursprünglich eine private, dem Hl. Virgil geweihte Kapelle für den Fürsterzbischof. Ein sehr stimmiger Ort um den Bund fürs Leben zu schließen. Wer sich auch kirchlich das Ja-Wort geben möchte, kann sich je nach Größe der Hochzeitsgesellschaft für die Petersbergkirche, die Hl. Blut-Kirche oder die Stadtpfarrkirche entscheiden.

Geschichte und Geschichten aus Friesach:
Bischöfe und Ritter, Feuer und Kriege, Silberpfennige, ein Wunder und ein Stadtgespenst und was davon übrig blieb …
Sagenhafte Stadtgeschichte (.pdf zum Weiterlesen)

Die fürstlichen Reiter …

Die Reitergruppe aus Zeltschach bei Friesach ist mit ihren edlen Haflingerpferden beim Mittelalterfest „Spectaculum zu Friesach“ als Botschafter des Fürsten anzutreffen. Für uns kommen Sie in mittelalterlicher Kleidung und begleiten unseren Hochzeitszug. Als Prinz und Prinzessin wollen wir „hoch zu Ross“ bei unserer Hochzeit in Friesach „die Zügel in der Hand haben“ und die schönsten Plätze der Stadt entdecken.

Weitere besondere Angebote der Reitergruppe:
Reiten für Kinder und die Betreuung kleiner Hochzeitsgäste.
Kutschenfahrten durch Friesach.
Fotos mit den Pferden für Braut und Bräutigam „Hoch zu Ross“.
Einstellplätze und Betreuung für Pferde, wenn das Brautpaar die eigenen Pferde bei der Hochzeit haben will.

Der Hochzeitslader …

Der Hochzeitslader verliest die Einladung bei allen geladenen Hochzeitsgästen.
Brauchtum und Tradition stehen bei einer Hochzeit in Friesach an erster Stelle. Das ist mir auch wichtig. Darum lassen wir unsere Einladungen auf handgeschöpftem Papier schreiben.
Vielleicht senden wir auch den Herold von Friesach als Boten und Hochzeitslader quer durch das ganze Land zu unseren Gästen. Eine Einladung nach alter Sitte, die Eindruck hinterlässt.

Der Ring als Symbol der Zusammengehörigkeit und Liebe hat keinen Anfang und kein Ende.

Schon im frühen Mittelalter war der Ringtausch ein Ritual beim Eheversprechen, das auf einem öffentlichen Platz, oft vor der Kirche, stattfand.

Seit dem 12. Jahrhundert segneten die Priester die Ringe als Zeichen der Verbundenheit und gaben ihnen damit fast einen magischen Charakter.

Damit unsere Liebe nie endet, schmieden wir uns am Burgbauplatz in Friesach unsere Ringe selbst. Wegen des Arbeitens mit Feuer und des Formens von Eisen mit Hammer und Amboss wurde der Schmied im Mittelalter bisweilen als Zauberer gesehen.

Ich hoffe, er verrät uns, was wir beim Feuerschmieden unserer Ringe beachten müssen, damit unser Liebeszauber ewig hält.

Mit der Glut der Liebe …

Der Bräutigam läßt sich sein
eigenes Schwert schmieden.

Am Burgbauplatz
erlebt man
eine Zeitreise.

Willkommen im lebendigen Mittelalter.

Auf immer und ewig …
Wenn etwas in Stein gemeißelt ist, dann ist es unabänderlich und unverrückbar. So soll auch die Liebe der Brauleute in Stein gemeißelt ewig andauern. Das Brautpaar kann mit dem Friesacher Steinmetzmeister einen „Liebes-Stein“ anfertigen, in dem die Initialen und das Hochzeitsdatum eingemeißelt werden.

Geheimnisvolle Zeichen …
Der Steinmetz am Burgbauplatz richtet und behaut die Steine fürs Mauerwerk. In die Steine meißelten die Steinmetzen im Mittelalter Zeichen als Markierung um ein Objekt als Ihr Werk zu kennzeichnen. An vielen alten Bauten, vor allem an Kirchen, so auch an der Dominikanerkirche in Friesach, sind heute noch Steinmetzzeichen zu finden. Diese mystisch wirkenden, geometrisch oder auch monogrammartigen Zeichen dienten als Gütezeichen für die Abrechnung.

Das Brautkleid,
ein Kunstwerk
nach mittelalterlichen
Vorlagen …

Mein Brautkleid wird von der Schneidermeisterin Heike Mandl-Weiss in ihrem Atelier „Gewand & Kunst“ hergestellt.

Sie entwirft und fertigt schon seit Jahren historische Kostüme für die Friesacher Burghofspiele und ist die richtige Ansprechperson für meine speziellen Wünsche. Auch mein Bräutigam wird von ihr ausgestattet. Heike Mandl-Weiss bietet auf Grund ihrer langjährigen Erfahrung eine typgerechte, individuelle Beratung von der passenden Farbgestaltung bis zur Stoffauswahl. 

Wer von unseren Hochzeitsgästen eine historische Gewandung sucht, ist gut beraten, in der Friesacher Nähwerkstatt vorbei zu schauen. Es gibt auch die Möglichkeit historische Gewandungen auszuleihen.

Selbstgebrautes
Hochzeitsbier,
nach meinem
Geschmack …

Wir wollen unsere Gäste mit einem von uns selbst gebrauten Bier überraschen.  In der Privatbrauerei Hirt weiht uns der Braumeister in die geheimen Rezepturen der Braukunst ein.  Im Mittelalter gehörte ein Braukessel zur Mitgift der Braut und es war Sitte, dass eine Frau, die gebraut hatte, ihre Nachbarinnen zu einem »Bierkränzchen« einlud. Ein schöner Brauch, den wir gerne übernehmen und dabei nicht nur die Damen einladen.

Bieriger Polterabend …
Dass es zu jeder Mahlzeit einen passenden Wein gibt, ist bekannt. Dass es aber auch zu jedem Menü das passende Bier geben kann, zeigt der Hirter Braukeller eindrucksvoll mit einem Hirter Bierkulinarium. Braumeister und Küchenchef verraten die Geheimnisse der spannenden Kombinationen von Bier und Speisen. Welches Gericht harmoniert mit welcher Biersorte? Ein Eintauchen in eine neue Dimension der Geschmackswelt. Im Braukeller serviert man den Gästen ein delikates, mehrgängiges Menü mit Hirter Bierbegleitung. Dabei wird jeder Gang mit der passenden Biersorte abgerundet.

Zur Malztenne

Die liebevolle Kerze …

Unsere  Hochzeitskerze wird ein Wachsstock sein. Den  lassen wir uns von der Meisterin der „Friesacher WachsStub´n“  Isabella Marx anfertigen.  Da die WachsStub´n eine Museumswerkstatt können wir die Wachsschnüre für die Wachsstöcke selbst ziehen. Frau Marx stellt daraus für uns einen besonderen Hochzeitswachsstock nach alter Tradition her. Das ist handgefertigte Qualität aus Meisterhand. Wachsstöcke schenkten sich die Liebenden schon im Mittelalter als besondere Gabe zur Hochzeit.

Der Blutrichter begrüßt nach alter Sitte …

Wir lassen uns und unsere Gäste nach mittelalterlichem Brauch vom Blutrichter zu Friesach und seinem Eheweib in der Wachsstube im Fürstenhof begrüßen. Brot und Salz als Symbol für die unverzichtbaren Grundnahrungsmittel werden als Willkommensgruß mit den Hochzeitsgästen geteilt. Nachdem mein Bräutigam und ich den „Ehebecher“ getrunken haben, wird auch den Gästen ein Umtrunk kredenzt.

Während wir im Fürstenhofgarten unsere Hochzeitsfotos machen lassen, können sich unsere Gäste bei einem Imbiss im „WachsStub´n Café“ stärken. Ein kleiner Imbiss zur Stärkung vor dem weiteren Programm,  z.B. Brötchen, Häppchen im Glas oder Traditionelles wie Topfenreingalan, Burgmäuse etc.

Unter der Haube!
Ius primae noctis …

Wenn ich heirate, komme ich sprichwörtlich „unter die Haube“.

Eine verheiratete Frau musste sich im Mittelalter züchtig das Haupt verhüllen, also eine Haube aufsetzen. Diesen Brauch werden wir in Friesach zelebrieren.

Die Fürstin hat einen Schleier für mich und sie wird mich ermahnen, die Schlüsselgewalt nicht mehr aus der Hand zu geben. Die Frau im Mittelalter trug die Schlüssel des Hauses, der Truhen und Vorratskammern als Zeichen ihrer Verfügungsgewalt an einem Bund am Gürtel. 

„Ius primae noctis“: Da der Fürst von Friesach auf sein Recht auf die erste Nacht mit der Braut pocht,  muss mich mein Bräutigam bei der Maut auslösen und sich als Spießbürger beim Speerwurf bewähren.

Der Liebe wegen …

Die Lerche war´s
und nicht die
Nachtigall …

Besonders romantisch wird es werden, wenn die Schauspieler der Friesacher Burghofspiele uns in Form eines Couplets eine poetische Liebeserklärung machen.

Da die Burghofspieler mit Stücken wie  „Liebesg´schichten und Heiratssachen“ oder „Romeo und Julia“ und natürlich dem „Sommernachtstraum“  viel Erfahrung haben, freuen wir uns sehr auf diese Performance.

Fotos: © Günter Jagouts

Das
unvergleichliche
Spektakeldinner …

Ein Höhepunkt unseres Festes wird das Spektakeldinner im Rittersaal im Fürstenhof sein. Das werden unvergessliche Stunden in mittelalterlicher Atmosphäre. Ein einzigartiges Showprogramm, ausgezeichnet mit dem „Goldenen Narren“, umrahmt ein delikates 5-gängiges fürstliches Galadinner, das nach original mittelalterlichen Rezepten vom Küchenchef zubereitet wird. Neben den Gaumenfreuden werden Gaukler, Feuerschlucker, Künstler unsere Sinne betören. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Durch das Programm führen die charmante Burgherrin und der Hofnarr, bei dessen frechen Bemerkungen kein Auge trocken bleibt. Eine Wahrsagerin reist an, um sowohl in der Zukunft als auch in der Vergangenheit des Paares zu lesen. Auch Richard Löwenherz hoch zu Ross besucht die Tafel. Pater Samuel, der über die Schandtaten der Hochzeitsgesellschaft Bescheid weiß, versucht mit Humor die sündigen Seelen zu bekehren, um doch noch alle Gäste heilig sprechen zu können…

Unsere Hochzeitsfeier wird einzigartig …

Die Hochzeitstorte
ist ein Meisterwerk …  

Der krönende Abschluss des Hochzeitsmahles ist eine Hochzeitstorte aus dem Hause Craigher am Hauptplatz in Friesach. Frisch aus der hauseigenen Backstube wird das Beste, was die österreichische Konditorenkunst zu bieten hat, serviert.

Schokolade macht glücklich. Für jeden Hochzeitsgast gibt es eine süße Überraschung: eine, mit dem Namen versehene handgefertigte Tafel Schokolade als Tischkarte.

Diese wird individuell in der Schokoladenmanufaktur Craigher hergestellt.

Reich
mir
die
Hand …

Der romantische Hochzeitsturm hoch über Friesach …

Unsere Hochzeitsnacht werden wir im sagenumwobenen Rotturm verbringen. Ein verwunschener märchenhafter Wehrturm hoch über der Stadt. Früher hauste hier ein Hauptmann mit seiner Wächterschar, der Rotte. Daher stammt auch der Name. Tag und Nacht überblickten die Turmwächter die Stadt und das unmittelbare Umland. Zu ihren Aufgaben gehörte es, mit Signalhörnern vor herannahenden Heeren, auflodernden Feuern und anderen Gefahren wie heraufziehenden Gewittern zu warnen.  

Mittlerweile ist aus dem Wehr- und Wachturm ein romantischer Hochzeitsturm geworden.

Die fünf Geschosse sind stilecht eingerichtet. Über dem Eingangsbereich im Erdgeschoss befinden sich ein Wohnraum und darüber ein Esszimmer. Im dritten und vierten Stock gibt es je ein romanisches und ein gotisches Schlafzimmer mit Badezimmer. Im Himmelbett werden wir uns wie im „siebten Himmel“ fühlen, nicht nur, weil wir hoch über der Stadt wohnen. 

Diese umgangssprachliche Redewendung bedeutet so viel wie »überglücklich sein«. Sie geht auf die Bibel zurück, in der die Schilderung des Himmels zum Teil von alten morgenländischen Vorstellungen geprägt ist, wonach es für die Seligen mehrere Himmel gibt, die übereinander angeordnet sind. Der siebte Himmel ist der Höchste, in dem Gott selbst mit den Engeln wohnt. Der Refrain des bekannten Schlagers »Ich tanze mit dir in den Himmel hinein«, den Lilian Harvey und Willy Fritsch 1937 sangen, beginnt und endet mit den Zeilen: »Ich tanze mit dir in den Himmel hinein, in den siebenten Himmel der Liebe.«

Tanz-Musik
auf Bestellung …

Zu jedem großen und kleinen Fest gehörten im Mittelalter Gaukler, Musikanten, fahrende Sänger, Bärenführer, Akrobaten und Narren. Dieses „fahrende Volk“ zog von Fest zu Fest und war auf den Burgen der Adeligen genauso willkommen wie auf Hochzeiten und Jahrmärkten. Sie waren Unterhalter, Musiker und Schauspieler, die zum Tanz aufspielten und für Kurzweil sorgten. 

Zur Friesacher Hochzeit kann sich das Brautpaar je nach Wunsch verschiedenste Minnelieder auf mittelhochdeutsch, alte Kyrie-Lieder oder instrumentale Stücke mit Laute, Harfe, Rauschpfeife, Flöte oder Dudelsack aussuchen. Auch Trommler und Fanfarenspieler sowie traditionelle mittelalterliche Tanzmusik werden angeboten. 

Goldene Hochzeit der Liebe …

Dû bist mîn, ich bin dîn.
des solt dû gewis sîn.
dû bist beslozzen
in mînem herzen,
verlorn ist das sluzzelîn:
dû muost ouch immêr darinne sîn.

Gedicht aus einer mittelalterlichen Handschrift des Benediktinerklosters Tegernsee möglicherweise von einer unbekannten Nonne.
Das Althochdeutsche Wort „minna“ bedeutet „liebendes Gedenken“, sowohl im Sinne der rein geistigen Liebe, als auch der ausschließlich sinnlichen Liebe zum anderen Geschlecht. In der ritterlich-höfischen Dichtung des Hochmittelalters war die „minne“ als überwältigende Erfahrung des Menschen ein zentrales Motiv.

Einen Anlass für eine festliche Veranstaltung fand man schon im Mittelalter immer gerne. Krönungsfeierlichkeiten, Schwertleiten, Friedensschlüsse, Hochzeiten und die kirchlichen Feste wurden in großem Rahmen zelebriert. Die Bürger der wachsenden Städte wollten den Adeligen nicht nachstehen und veranstalten ebenfalls aufwendige Hochzeitsfeiern. 

Heute ist es vielfach üblich, dass eine bestimmte Ehedauer mit einer erneuten Feier begangen wird. Die bekanntesten dieser Jubiläen sind die Silberne Hochzeit nach 25 Jahren und die Goldene Hochzeit nach 50 Jahren. Auch dafür ist die mittelalterliche Stadt Friesach der ideale Schauplatz.

ARGE Erlebnisstadt Friesach

Fürstenhofplatz 1
9360 Friesach
Österreich

Tel.: +43 4268 2213-40 oder -43
E-Mail: office@mittelalterhochzeit.at

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